
Die Hülskens GmbH & Co. KG in Wesel wird Ende des vorvorigen Jahrhunderts gegründet. Zunächst konzentriert sich das Unternehmen auf klassische Maßnahmen des Wasserbaus, wie z. B. die Aufrechterhaltung bzw. Verbesserung der Schiffbarkeit von Flüssen oder das Anlegen von Hafenanlagen. In den 1920er Jahren kommt ein neues Geschäftsfeld hinzu: Die Gewinnung und Aufbereitung von Kiesen und Sanden, die als Betonzuschlagsstoffe schon damals unentbehrlich wurden.
Die Wirtschaftskrise der 1930er Jahre und vor allem der Zweite Weltkrieg treffen Hülskens schwer. Im Anschluss leistet das Unternehmen einen wichtigen Beitrag zum Wiederaufbau: Mit der Beseitigung gesprengter Brücken und der Bergung gesunkener Schiffe an Rhein und anderen niederrheinischen Schifffahrtswegen, wird die wirtschaftliche Lebensader der Region wieder schiffbar gemacht.
Mit dem Wiederaufbau steigt auch der Bedarf an Kiesen und Sanden, wobei die moderne Betonherstellung nach einem großen Spektrum an Kies- und Sandkörnungen verlangt. Im Anschluss an die Deutsche Wiedervereinigung nutzt Hülskens die Chance, auch im Osten des Landes aktiv zu werden und errichtet dort ebenfalls Kieswerke.
Unter dem Dach der Hülskens Holding arbeiten heute rund 700 Mitarbeiter in den Bereichen Kies und Sand, Wasserbau, Transportbeton, Binnenschifffahrt, Logistik und Spezialversicherungen.

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